Im Rahmen des Projekts „Treffpunkt-Bildung“ fand am 11. März 2011 von 18:00 bis 20:30 Uhr unser erster Workshop zum Thema „Wie schreibe ich eine Seminar oder Hausarbeit?“ statt. Ort der Veranstaltung war das Internationale Zentrum (IZ) der Universität-Vaihingen. Den Workshop, an dem insgesamt 14 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aktiv teilnahmen, leitete Anglistik- und Germanistikstudent Benjamin Bauer. Die Teilnehmer hatten bisher allesamt unterschiedliche Erfahrungen zum Thema Hausarbeit gesammelt.Nach einer Vorstellungsrunde ging Benjamin auf folgende wichtige Punkte zu den wissenschaftlichen Arbeiten mittels einer Power-Point Präsentation ein:
- Was ist eine wissenschaftliche Arbeit? Welche Sprache und Form muss sie haben?
- Wie gliedert man eine Seminar- oder Hausarbeit?
- Wie zitiert man richtig?
- Wie erstellt man ein Literaturverzeichnis?
Dabei wurden folgende Fragen gestellt und diskutiert:
- Darf man Zitate von Wikipedia verwenden?
- Wie groß darf ein Blockzitat sein?
- Soll man die Quelle eines Zweit-Zitats angeben oder nicht?
- Formen der wissenschaftliche Arbeiten: z.B. Schrift und Schriftgröße
- Gibt es Unterschiede zwischen einer Interpretation und einer Hausarbeit?
- Wie gestaltet man einen Quellennachweis für Tabellen, Bilder, Hausarbeiten oder Zitate?
Wirtschaftsabsolvent und aktives Vereinsmitglied Battsooj Sainkhuu kam auf einige Fragen zurück, äußerte seine Meinung dazu und gab den Teilnehmern wertvolle Tipps:
- Bei Zweit-Zitaten gibt man in der Regel lediglich die primäre Literatur an.
- Die Argumentation einer Hausarbeit sollte man vom Allgemeinen (Einleitung) zum Speziellen (Ergebnis), zur Schlussfolgerung und zurück aufbauen.
- Die Literaturauswahl zum Thema stellt den Grundpfeiler einer gelungenen Hausarbeit dar.
Bei der anschließenden Diskussion brachten der Leiter und die Teilnehmer ihre Erfahrungen mit Gruppenarbeit, dem richtigen System bei Quellenangaben und hilfreichen Techniken ein. Auch Probleme wurden thematisiert wie z.B. der Zeitdruck, die abschließende Korrektur und die richtige Recherche.Alle waren sehr am Thema interessiert und motiviert. Was auch sehr gut und informativ war der Austausch eigener Erfahrungen und Ideen. Nach dem Workshop hatten die Teilehmer die Möglichkeit, Feedbacks zum Seminar zu äußern. Positiv wurde bemerkt, dass der Workshop informativ und interessant war. Zukünftig solle der Workshop jedoch lockerer werden.Als einen guten Ausklang konnten wir direkt nach dem Workshop in dem Lokal „Columbus“ nebenan Gespräche zu verschiedenen Themen führen und uns näher kennenlernen.Im Namen unseres Vereins bedanken wir uns ganz herzlich bei Benjamin Bauer, Battsooj Sainkhuu, Gantsetseg Ganbold, Elbegtsenguun Sukhee, Orgil Bor und natürlich den Teilnehmern für deren aktive Teilnahme und für die gute Zusammenarbeit!Somit laden wir Euch alle herzlich zu unserem nächsten Workshop „Wie kann ich am besten einen Vortrag halten“ am Freitag, den 13.Mai 2011 ein!J. Saintsetsegi.A. VMA-BW Team