bergbau

Schulkonzept

Gemäß der freiwilligen bilingualen Erziehung sehen wir uns über die Wissensvermittlung hinaus der Persönlichkeitsbildung und Werteerziehung unserer Schüler verpflichtet.

Wir versuchen, dem doppelten Anspruch gerecht zu werden, junge Menschen sowohl auf das weitere Leben als auch auf die vielfältigen Anforderungsprofile moderner Berufsfelder und die Prozesse gesellschaftlicher Modernisierung vorzubereiten.

Im Unterricht werden keine einheitliche Lehrbücher verwendet; alles Unterrichtsmaterial entsteht im Zusammenwirken von Lehrer und der jeweiligen Klasse.

Die Schüler zeigen regelmäßig in etwa drei monarlichen Abständen Darbietungen aus den verschiedenen Unterrichten an schulinternen und öffentlichen Feiern.

„Solongo - Regenbogen Schule“

Unsere Schule:

1. Drei Klassen in den Altersgruppen von 2 bis 3, 5 bis 7 und von 8 bis 12 Jahren.

2. Der Unterricht wird in einer altersangemessenen Weise verständlich, fröhlich und ergebnisorientiert gestaltet.

3. Für Kinder und Eltern angedachte angenehme Räumlichkeiten mit der Kooperation vom Generationenhaus Heslach.

4. Möglichst an dem Mongolischen Bildungssystem anpassend.

5. Aktiver Elternbeirat.

6. Von uns selbst vorbereitete einheitliche Lehrmaterialien.

7. Vom Kenntnisstand der Schüler abhängig sollen weitere hervorragende Talente gefördert werden.

8. Eine Brücke für Erschließung der Freundschaften.

9. Jeden Samstag (an Feiertagen sowie in den Schul- und Semesterferien findet kein Unterricht statt)

10. Außerschulische Veranstaltungen: Ausflüge,Vorführungen, Neujahr-, Tsagaan Sar-, Naadam- und Kinderfeste, Feier des Alphabets etc.

Ausgangspunkte

Typische Eigenschaften von mongolischen Kindern, die im Ausland geboren sind bzw. im Ausland aufgewachsen sind:

1. Sie haben schlechte Mongolischkenntnisse / sprechen kein Mongolisch (von sich aus)

2. Sie haben keine Lese- und Schreibfähigkeiten im Mongolischen und dadurch auch keine Zugriffmöglichkeiten zu traditionell überlieferten Erzählungen ihres Volkes.

3. Sie bekommen nichts von den Ereignissen in der Mongolei, ihres Heimatlandes mit

5. Sie schämen sich zu erkennen geben, dass sie Mongolen sind.

Wie es zu dieser Situation kommt:

1. Die Eltern bzw. die Elternteile sind zwar Mongolen, aber sie leben schon lange in Deutschland und verstehen Deutsch, so dass es für die Kinder bequemer ist Deutsch zu sprechen.

2. Weil sie weit von ihrem Vaterland entfernt sind, haben sie keinen Zugang zu der neuesten Literatur und Informationen für Kinder

3. Sie sind selten in einer Umgebung, in der Mongolisch gesprochen wird.

4. Es gibt einen Mangel an Lehrbüchern, die sich speziell an mongolische Kinder im Ausland orientieren Unsere Schule ist:

Unsere Schulorganisation ist:

1. Freiwillig und ehrenamtlich
2. Gemeinnützig
3. Nach unserem eigenen Lehrkonzept.
4. Von erfahrenen Lehreriinnen unterrichtet.
5. Altersgemessenen Lerngruppen.

Langfristige Planung und Erweiterung:

1. Verschiedene Lehrveranstaltungen für die Kinder: z.B. Musik und Tanz, altmongolische Schrift (Uigarjin), Schach, Zirkel für urtraditionelle Kultur.

2. Lerngruppen für die altmongolische Schrift

4. Bildung eines Netzwerks von Mongolen aus der Umgebung von Stuttgart und enge Zusammenarbeit mit anderen Organisationen in anderen Städten und Staaten.

Was wir dagegen tun können?

1. Ein Netzwerk mongolischer Eltern bilden und gemeinsam unsere Kinder in mongolischer Sprache, Liedern und Tänzen, Sitten und Gebräuchen unterrichten.

2. Verschiedene Veranstaltungen speziell für mongolische Kinder auf mongolisch organisieren.

3. Die Eltern sollen mit ihren Kindern zuhause hauptsächlich Mongolisch reden, ihnen unbekannte Wörter und Ausdrücke erklären und mongolische Märchen, Epen und Sprichworte beibringen.

4. Eine Kinderbibliothek gründen und mit Büchern und Lehrbüchern ausrüsten .