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Stuttgarter Nachrichten - "Das Skelett bleibt in der Heimat" von Claudia Bell, Ausgabe vom 22. Januar 2013

Die kleine Saruntzaya hüpft durch das Foyer im Mehrgenerationenhaus Heslach. „Papa, darf ich mir was zu trinken holen?“, fragt die fünfjährige Mongolin ihren Vater in akzentfreiem Deutsch. Batsuren Batchuluun lächelt sie bejahend an und antwortet dann auf die Frage, woher seine Tochter so gut Deutsch sprechen könne: „Von meiner Frau.“ Und obgleich er vor gerade einmal fünf Jahren mit seiner Familie hierher kam, spricht auch er sehr gut Deutsch. „Die deutsche Sprache ist eigentlich
gar nicht so schwer, und ich lerne gerne neue Sprachen“, sagt der studierte Elektrotechniker.


Jeden Samstag besuchen seine beiden jüngsten Kinder die Solongo-Schule des Vereins der Mongolischen Akademiker. Solongo, das bedeutet übersetzt Regenbogen und soll die Brücke symbolisieren, die der Verein den Kindern seiner rund 60 Mitglieder in die ferne Heimat schlagen möchte. In der Schule sollen sie etwas über die Kultur der Mongolei erfahren, aber vor allemauch die Sprache ihrer Väter und Großväter erlernen. Stress oder Druck wollen die Lehrer dabei allerdings keinen aufbauen; die Kinder sollen die 36 kyrillischen Buchstaben des mongolischen Alphabets gerne lernen und Spaß an der Sache haben.
„Uns ist es sehr wichtig, dass die mongolischen Kinder nicht nur Deutsch lernen und sprechen, sondern auch die eigene Sprache beherrschen“, betont die Lehrerin Otgontsetseg Jesser.
Denn wie sollten sich die Kinder schließlich bei einem Heimaturlaub mit ihren Verwandten in derMongolei unterhalten können? Wie sollten sie sich ohne Kenntnis der Sprache in ihrer Heimat zurechtfinden?
„Wir legen deshalb großen Wert auf das Erlernen der Sprache, und wir legen viel Wert auf die Bewahrung unserer Identität und Tradition“, sagt sie. Während des Unterrichts tragen daher auch viele Kinder bunt bestickte mongolische Trachtenkleider, dazwischen krabbelt ein kleines Baby mit Schuhen aus echtem mongolischem Kamelleder umher. ->>MEHR ÜBER DIESEN ARTIKEL FINDEN SIE HIER!<<--

 

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Stuttgarter Zeitung - Mongolen in Stuttgart "Ein Ziel, viele Ideen" von Isabelle Müller, Ausgabe vom 28.06.2012

Zehn Mongolen, die kurz vor dem Examen standen, gründeten einst den Verein. Ihr Ziel: sie wollten ihre Erfahrungen an zukünftige Studenten weitergeben. Nur einen Monat später richteten sie eine Schule ein, die sich an Kinder von mongolischen Eltern richtet. Sie trägt den Namen Solongo, mongolisch für Regenbogen. „Wir wollen den Kindern die mongolische Kultur erklären und ihnen die Sprache beibringen“, sagt Guntsetseg. Von klein auf sollten sich die Kinder im Vorschulalter damit auseinandersetzen. „Zweisprachig aufzuwachsen, wird heute sehr wertgeschätzt“, fügt Guntsetseg hinzu. Elf Kinder in zwei Gruppen kommen derzeit jeden Samstag in das Generationenhaus Heslach. Noch bevor für sie die deutsche Schule anfängt, lernen sie mongolische Spiele und Lieder kennen, später sogar lesen und schreiben. Oyunjargal Sharkuu ist Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache. Die Kinder unterrichtet sie in ihrer Muttersprache. „Die Nachfrage ist groß. Wir planen, weitere zwei bis drei Gruppen aufzumachen“, sagt der stellvertretende Vorsitzende Bat-Erdene Tserendondog. Allein die nötigen Räume zu bekommen, sei ein Problem. Aus demselben Grund pausiere der Mongolischkurs für Erwachsene derzeit, die Englisch- und Deutschkurse laufen weiterhin. ->>MEHR darüber bitte hier weiterlesen!

 

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Wir waren am 17. März 2012 im Lindenmuseum bei der Langenacht der Museen dabei. Ein kleiner Schnappschuss von uns könnt ihr -->>HIER<<--  anscheuen! Im März 2013 werden wir bei dem Programm des Lindenmuseums mitmachen!

 

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Stuttgarter Nachrichten -  "Stuttgart erinnert an die Heimat "Ulan-Bator" von Sybille Neth, Ausgabe vom 14.12.2011

Geignete Schulbücher findet sie nicht. Deshalb hat Otgontsetseg Jesser ihr Unterrichtsmaterial zum großen Teil selbst gebastelt: so wie das laminierte Puzzel mit Hase, Maus und Elefant. Die Tierbidler hat sie jeweils in zwei Hälfte geschnitten, jede ist mit kyrillischen Buchstaben beschriftet, denn die mongolische Lehrerin unterrichtet die in Deutschland geborenen Kinder ihrer Landsleute im Generationenhaus Heslach in ihrer Muttersprache. ->> MEHR über diesen Artikel bitte hier weiterlesen!

 

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Dokumentation 2. Stuttgarter Forum für Entwicklung

Seite 35

"Diaspora in Baden-Württemberg" – Akteure und Partner für eine weltweit nachhaltige Entwicklung Forum 12

Baden-Württemberg ist Heimat von Menschen aus nahezu allen Nationen der Welt. Ein Großteil dieser Migranten kommt aus sogenannten Entwicklungs- oder Schwellenländern.
Viele von ihnen setzen sich für eine Verbesserung der Lebensbedingungen in ihren Herkunftsländern ein, sind aber auch in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit aktiv.
...Einen Vorteil für ihr soziales Engagement sahen die Podiumsteilnehmer in ihrer Interkulturalität. Die Teilnehmer fühlten sich fast berufen, als Brückenbauer zwischen den Herkunftsländern
und Deutschland zu fungieren. Als Beispiel wurde von der gescheiterten Kommunikation zwischen einer Mongolischen Delegation und den deutschen Gastgebern berichtet und in den Raum gestellt, dass in einer solchen Situation Menschen mit eigener mongolisch-deutscher Migrationserfahrung besser geeignet gewesen wären. Für Elbegtsenguun Sukhee war außerdem die Vernetzung und Informationsarbeit für Migranten ein wichtiger Punkt... <<MEHR ÜBER DIESEN ARTIKEL KÖNNE SIE HIER WEITER LESEN>>